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Vereinfachter Kartenimport für gescannte Karten

In diesem Anschnitt wird nun die "`Entzerrung"' einer gescannten Karte auf eine topographische Referenz erläutert, Sie sollten jedoch vorher zum besseren Verständnis Abschnitt 5.3 gelesen haben.

Als Dateiformat wird wie üblich das TIFF-Format   oder GIF  verwendet, die Zahl der Reihen und Spalten (rows, columns) kann entweder im Scanprogramm oder beispielsweise mit $ xv festgestellt werden. Das Programm $ xv  zeigt die Zeilen- und Spaltenanzahl des Rasterbildes mit dem Menüpunkt "`Windows"' $\leadsto$"`Image Info"' an.

 

Starten Sie GRASS mit Ihrer entsprechend den gescannten Kartenmaßen angelegten xy-location, in die die Rohkarte importiert wurde. Die gescannte Karte soll nun durch eine sogenannte Affin-Transformation[*] (mit dem Modul i.rectify2) in die ebenfalls   vorher angelegte Gauß-Krüger-location gebracht werden (vgl. Abb. 6.1). Zur Erläuterung: Die Affin-Transformation führt Drehungen, Streckungen (bzw. Stauchungen) durch und eignet sich für Rasterkarten, bei denen die innere Orientierung erhalten bleiben soll.



 

© 2000 Markus Neteler, Hannover